Verfahrensablauf

Ein Raumordnungsverfahren soll zeigen, ob ein Vorhaben mit den Erfordernissen der Raumordnung übereinstimmt. Wesentlicher Bestandteil ist eine umfassende Umweltverträglichkeitsprüfung, die der Planungsträger – in diesem Fall die Deutsche Bahn – vorlegen muss.

Untersuchung unterschiedlicher Trassenvarianten

Innerhalb dieser Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) werden die Umwelt-auswirkungen der unterschiedlichen Trassenvarianten untersucht. Die UVS gliedert sich in zwei Schwerpunkte: Raumanalyse und Auswirkungsprognose.

Während bei der Raumanalyse die Schutzgüter wie Mensch, Tiere, Pflanzen, Wasser und Landschaft bewertet und beschrieben werden, wird bei der Auswirkungsprognose betrachtet, welche Wirkungen das Vorhaben auf die jeweiligen Schutzgüter hat.

Abgrenzung des Untersuchungsrahmens

Noch vor Beginn des Raumordnungsverfahrens werden in einem ersten Schritt der Untersuchungsraum und der Untersuchungsumfang abgegrenzt (Scoping-Phase). Auf dieser Grundlage erstellt der Vorhabenträger dann die Vorplanungen, Gutachten und Antragsunterlagen. Die Planunterlagen werden von der verfahrensführenden Behörde öffentlich ausgelegt und Stellungnahmen und Einwendungen erhoben. Am Ende des Verfahrens steht die so genannte landesplanerische Beurteilung. Diese zeigt, ob und unter welchen Bedingungen das Vorhaben raumverträglich ist.

Wir verwenden Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten (Mehr Informationen).
Wenn Sie auf unserer Seite weitersurfen, stimmen Sie bitte der Cookie-Nutzung zu. Ich stimme zu.