Kurzbeschreibung

Mit der Ausbau- und Neubaustrecke Hanau–Würzburg/Fulda soll insbesondere der bestehende Kapazitätsengpass zwischen Hanau und Fulda anhand zweier neuer Gleise aufgelöst werden. Zudem sollen die Reisezeiten verkürzt werden.

Zwei Streckenabschnitte

Die Streckenführung gliedert sich in zwei Abschnitte. Im ersten Abschnitt zwischen Hanau und Gelnhausen steht die Trassenlage bereits fest, die neuen Gleise sollen hier entlang der bestehenden, überwiegend bereits auf drei Gleise ausgebauten Strecke verlegt werden. Diese Lösung macht Sinn, da so das dicht besiedelte Kinzigtal nicht neu zerschnitten wird.

Anders verhält es sich zwischen Gelnhausen und Würzburg beziehungsweise Fulda. Geographisch bedingt gibt es hier viele Kurven, die einen viergleisigen Ausbau nicht ohne weiteres möglich machen. Als Alternative zu einer Streckenführung entlang des Kinzigtals bietet es sich daher an, den Spessart zu queren und an die bereits vorhandene Schnellfahrstrecke zwischen Fulda und Würzburg anzuschließen.

Die Lage der neuen Gleise wird innerhalb eines Suchraums bestimmt, der sich zwischen Gelnhausen und der vorhandenen Schnellfahrstrecke Würzburg–Fulda aufspannt. Das Ergebnis der derzeitigen Suche nach der bestmöglichen Trassenlage in diesem Teilabschnitt ist nach heutigem Stand noch völlig offen. Ziel ist es, eine Trassenführung zu finden, die eine Verkürzung der Reisezeit zwischen Frankfurt und Fulda um rund sechs Minuten ermöglicht.

Frühe Planungen

Das Projekt befindet sich aktuell in der Vorplanung, einer frühen Planungsphase, in der verschiedene Varianten ergebnisoffen untersucht und ihre Genehmigungsfähigkeit sondiert, technische Planungen und Gutachten erarbeitet sowie Kosten geschätzt werden. Das Projekt wird vom Bund finanziert und ist Bestandteil des Bundesverkehrswegeplans.

Der Deutschen Bahn ist es wichtig, im Rahmen einer frühen Bürgerbeteiligung – auch bereits in diesem frühen Stadium der Planung – umfassend über den Planungsstand zu informieren und sich kontinuierlich mit den Betroffenen in der Region auszutauschen. Hinweise und Anregungen können auf diese Weise frühzeitig in die Planungen einfließen.

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