Hanau–Gelnhausen

Um die Betriebsqualität auf der Strecke zu verbessern und die benötigte Kapazität zu erreichen, soll die Trasse zwischen Hanau und Gelnhausen komplett viergleisig werden. Primär sollen dabei die beiden noch zweigleisigen Abschnitte von Hailer-Meerholz nach Gelnhausen und von Hanau nach Hanau-Wolfgang ausgebaut werden. Der übrige Bereich ist bereits dreigleisig. Da die Strecke in diesem Abschnitt weitgehend gerade verläuft und ICEs heute schon mit einer Geschwindigkeit von 200 km/h fahren können, sollen die Gleise entlang dieses Bestands gebaut werden. Eine Neuzerschneidung des Kinzigtals wird so vermieden.

Aus diesem Grund ist auch kein gesondertes Raumordnungsverfahren notwendig. Die raumordnerische Bewertung erfolgt im Rahmen des später für die Erlangung des Baurechts notwendigen Planfeststellungsverfahrens.

Der Abschnitt Hanau–Gelnhausen wird entlang des Bestands auf vier Gleise ausgebaut. Zwischen Hanau-Wolfgang und Hailer-Meerholz ist die Strecke schon heute dreigleisig.

Untersuchungen in der Vorplanungsphase

Derzeit befinden sich die Arbeiten am Beginn der Vorplanungsphase. Dabei wird unter anderem untersucht, welche Verkehrsführungen auf der künftig vierspurigen Strecke möglich sind, welche Gleise, Weichen, Bahnsteige, Tunnel und Brücken dafür jeweils benötigt werden, welche Variante die geringsten Auswirkungen auf Schutzgüter hat und sich am kostengünstigsten umsetzen und betreiben lässt. Aus dem Vergleich der Möglichkeiten geht eine Lösung hervor, die in der Entwurfs- und Genehmigungsplanung weiterentwickelt und zur Planfeststellung eingereicht wird.

Mit dem Bau im Abschnitt Hanau–Gelnhausen kann voraussichtlich ab dem Jahr 2020 begonnen werden.

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