Hanau–Gelnhausen

Um die Betriebsqualität auf der Strecke zu verbessern und die benötigte Kapazität zu erreichen, soll die Trasse zwischen Hanau und Gelnhausen komplett viergleisig werden. Primär sollen dabei die beiden noch zweigleisigen Abschnitte von Hailer-Meerholz nach Gelnhausen und von Hanau nach Hanau-Wolfgang ausgebaut werden. Der übrige Bereich ist bereits dreigleisig. Da die Strecke in diesem Abschnitt weitgehend gerade verläuft und ICEs heute schon mit einer Geschwindigkeit von 200 km/h fahren können, sollen die Gleise entlang dieses Bestands gebaut werden. Eine Neuzerschneidung des Kinzigtals wird so vermieden.

Aus diesem Grund ist auch kein gesondertes Raumordnungsverfahren notwendig. Die raumordnerische Bewertung erfolgt im Rahmen des später für die Erlangung des Baurechts notwendigen Planfeststellungsverfahrens.

Der Abschnitt Hanau–Gelnhausen wird entlang des Bestands auf vier Gleise ausgebaut. Zwischen Hanau-Wolfgang und Hailer-Meerholz ist die Strecke schon heute dreigleisig.

Entwurfs- und Genehmigungsplanung

Für den Abschnitt Hanau–Gelnhausen ist die Vorplanung im Mai 2017 abgeschlossen worden. Umfangreiche Untersuchungen haben ergeben, dass es die beste Lösung ist, den Fernverkehr auf den inneren der vier Gleise und den Nah- und Güterverkehr auf den äußeren Gleisen zu führen.

Diese Variante wird nun in der Entwurfs- und Genehmigungsplanung weiterentwickelt und zur Planfeststellung eingereicht.

Um die Strecke ausbauen zu können, ist es zunächst notwendig, das vorhandene Stellwerk in Gelnhausen, durch ein modernes elektronisches Stellwerk (ESTW) zu ersetzen. Mit dem Bau des ESTW soll 2019 begonnen werden.

Wir verwenden Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten (Mehr Informationen).
Wenn Sie auf unserer Seite weitersurfen, stimmen Sie bitte der Cookie-Nutzung zu. Ich stimme zu.