Ziele & Nutzen

Vorrangiges Ziel des Projekts Hanau–Würzburg/Fulda ist es, den Engpass auf den Strecken aufzulösen und die Kapazität zu erhöhen. Hierzu werden zwei neue Gleise gebaut, was eine Entmischung des Verkehrs ermöglicht. Das heißt, der schnellere Personenfernverkehr und der langsamere Nah- und Güterverkehr fahren künftig auf unterschiedlichen Gleisen und beeinträchtigen sich nicht.

Mehr Kapazität und höhere Qualität

Auf diese Weise können die Nahverkehrsverbindungen unabhängig von den Erfordernissen des Fernverkehrs optimiert werden. Der Personenfernverkehr wiederum profitiert von den schnelleren Reisegeschwindigkeiten. Zudem entstehen dringend benötigte Kapazitäten für den Gütertransport.

Zum Vorteil von Pendlern, Reisenden und der Umwelt

Die Vorteile für die Region und das Bahnnetz liegen auf der Hand: Die Pendler profitieren von einem zuverlässigen und pünktlichen Nahverkehr. Der Fernverkehr kann mit wettbewerbsfähiger Geschwindigkeit fahren und die Anschlüsse in die Nachbarknoten Frankfurt, Erfurt, Würzburg und Nürnberg optimal erreichen. Ziel ist es, dafür die Reisezeit zwischen Frankfurt und Fulda auf 45 Minuten zu verkürzen. Das Projekt schließt zudem eine Lücke im Transeuropäischen Netz.

Nicht zuletzt leistet der Aus- und Neubau der Strecke einen wichtigen Beitrag für eine umweltfreundliche und nachhaltige Mobilität. Durch die höhere Qualität wird die Schiene noch attraktiver und kann sich künftig im Wettbewerb mit anderen Verkehrsträgern wie der Straße besser behaupten.

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