Projekthistorie und -status

Die ersten Planungen für das Projekt Hanau–Würzburg/Fulda stammen aus den 1990er Jahren. Zwischen 2002 und 2003 wurde eine Machbarkeitsstudie erstellt und begonnen, ein Raumordnungsverfahren vorzubereiten. In der Folge hat der Bund die Planungen jedoch zugunsten anderer Projekte zurückgestellt.

Neustart der Planungen

Im Januar 2013 hat die Deutsche Bahn die Planungen wieder aufgenommen. Da sich die natur- und umweltrechtlichen Rahmenbedingungen seitdem erheblich verschärft haben, können die existierenden Untersuchungsergebnisse nicht mehr verwendet werden. Sie dienen als Anhaltspunkt für die neu beginnende Planung. Allerdings müssen alle Untersuchungen und Gutachten entsprechend den jetzigen Gegebenheiten angepasst und neu erstellt werden.

Heutige Planungen in der Frühphase

Im Abschnitt zwischen Gelnhausen und Fulda/Würzburg befindet sich das Projekt in der so genannten Vorplanungsphase. Hier wurden auf Basis der verkehrlichen und betrieblichen Aufgabenstellungen grobe Lösungsvarianten entwickelt und nach Ausschluss- und Bewertungskriterien schrittweise ausgesondert, bis nur noch wenige übrig bleiben. In einem nächsten Schritt geht es darum, die verbliebenen Varianten vertiefend technisch zu planen und mit Kostenschätzungen und Wirtschaftlichkeitsnachweisen zu versehen. Die Antragsvariante für das Raumordnungsverfahren soll bis Ende des Jahres 2017 ermittelt sein.

An das Raumordnungsverfahren schließt sich das eigentliche Bau- und Genehmigungsverfahren an. Hierfür wird in den so genannten Leistungsphasen 3 (Entwurfsplanung) und 4 (Genehmigungsplanung) die gewählte Lösung im Detail ausgearbeitet und anschließend im Planfeststellungsverfahren zur behördlichen Genehmigung vorgelegt.

Im ersten Abschnitt zwischen Hanau und Gelnhausen wurde die Vorplanung im Mai 2017 abgeschlossen. Es folgt nun die Entwurfs- und Genehmigungsplanung für den viergleisigen Ausbau.

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