Viele neue Bürgerinitiativen im Dialogforum

Das 8. Treffen der Arbeitsgruppe "Vorbereitung des Raumordnungsverfahrens" des Dialogforums Hanau–Würzburg/Fulda fand am 25. Januar in Bad Soden-Salmünster statt. Erstmals nahmen daran viele neue Bürgerinitiativen teil, die sich erst in den letzten Wochen neu gegründet haben. Inhaltlich befasste sich der Kreis insbesondere mit dem aktuellen Optimierungsstand der insgesamt sieben verbliebenen Trassenvarianten. Außerdem stellen sowohl die von der DB beauftragten Umweltgutachter als auch die DB Netz die Bewertungskriterien vor, anhand derer die einzelnen Varianten in den kommenden Monaten verglichen werden sollen. Präsentiert wurde den Teilnehmern auch die Methodik, der Lärmbewertung für diesen Variantenvergleich. Die Suche nach der geeigneten Trassenführung  ist immer noch völlig ergebnisoffen. Ziel ist es, in einem transparenten Verfahren, die Variante zu ermitteln, die insgesamt die geringsten Auswirkungen auf alle Schutzgüter hat. Weiterhin spielen die Betrachtung der Wirtschaftlichkeit und der verkehrliche Aspekte eine Rolle im anstehenden Abwägungsprozess.

Intensiv beschäftigen sich die AG-Teilnehmer auch mit den unterschiedlichen Möglichkeiten der Trassenführung im Bereich Fulda. Hier gibt es die beiden Möglichkeiten, die neuen Gleise entweder im Bereich Kalbach an die vorhandene Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg anzubinden oder die neuen Gleise bis nach Bronzell weiterzuführen. Eine Entscheidung darüber, welches die bessere Lösung sein könnte, ist zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht gefallen. Hierzu müssen zunächst noch umfassende eisenbahnbetriebswissenschaftliche Untersuchungen durchgeführt werden.

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