Storchennest am Bahnhof Hailer-Meerholz wird umgesiedelt

Storchennest auf Oberleitungsmast im Bahnhof Hailer-Meerholz (Quelle: Katja Fuhr-Boßdorf, DB)

Die Umsiedlung des Storchennests ist zum Schutz der Tiere und aufgrund des viergleisigen Ausbaus der Bahnstrecke zwischen Hanau und Gelnhausen notwendig, da die bestehenden Gleise samt Oberleitung erneuert werden. Um zu verhindern, dass sich der Storch erneut auf dem Oberleitungsmast und benachbarten Masten niederlässt, werden die Oberleitungsmasten zudem mit Schutzkappen versehen.

Der Abbau ist nötig, da die Bahn die Bahnstrecke zwischen Hanau und Gelnhausen durchgängig auf vier Gleise erweitert. Im Zuge des Ausbaus werden auch die bestehenden Gleise samt Kabel und Oberleitungen erneuert.

Trotz der Nähe zum Bahnhof und einer der am stärksten befahrenen Bahnstrecken Deutschlands hatte ein Storchenmännchen vor einigen Jahren auf einem Oberleitungsmasten ein Nest gebaut und in den vergangenen Jahren mit seiner Partnerin Jahr für Jahr Junge großgezogen.

Die Bahn wird in Kürze für das Storchenpaar einen Ersatz schaffen. Denn unvermeidliche Eingriffe in die Natur gleicht die Bahn an anderer Stelle aus. 

Wenige hundert Meter vom jetzigen Standort entfernt wird die Bahn einen 10 Meter hohen Masten aufstellen mit einem Grundgerüst für den Nestbau. Die Brutplattform aus Holz hat das Jugendhilfezentrum Don Bosco Sannerz in Sinntal gebaut. Die meisten Brutplattformen im Kinzigtal stammen von dort.

Seitens der Bahn begleitet Umweltexpertin Dr. Katja Fuhr-Boßdorf die Umsiedlung. Damit alles gut gelingt, hatte Fuhr-Boßdorf den Standort mitten in den Wiesen des Kinzigtals mit lokalen Storchenexperten, Natur- und Vogelschützern im vergangenen Herbst abgestimmt. 

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