Hintergrund

Die Strecke zwischen Hanau und Fulda ist schon heute eine der am stärksten befahrenen Bahnstrecken Deutschlands. Auf den zwei vorhandenen Gleisen verkehren Tag für Tag zwischen 250 und 300 Nahverkehrs-, Fernverkehrs- und Güterzüge. Da der Platz auf der Strecke nicht für alle Trassenbestellungen ausreicht, musste der Abschnitt zwischen Hailer-Meerholz bei Gelnhausen und Fulda bereits im Jahr 2008 zum überlasteten Schienenweg erklärt werden.

Die Folgen dieser hohen Streckenauslastung bekommen insbesondere die zahlreichen Pendler Richtung Frankfurt zu spüren. Auf der Strecke reiht sich Zug an Zug. Kleinste Störungen können schnell zu Folgeverspätungen führen. Auch der Güterverkehr ist von den Engpässen betroffen: Da auf der Strecke schlicht keine Kapazitäten mehr vorhanden sind, weicht der Verkehr letztlich auf die Straße aus.

Weiterer Anstieg des Verkehrs

Prognosen gehen davon aus, dass sich diese Situation bis zum Jahr 2025 weiter verschärfen wird. Demnach soll der Zugverkehr in den nächsten zehn Jahren um über 30 Prozent ansteigen. Der Bau zusätzlicher Gleise ist damit ein Vorhaben, das nicht nur die aktuellen Probleme beseitigen wird, sondern den Schienenverkehr in der Region auch langfristig zukunftssicher macht.

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