Antragsvariante

Wie die neuen Gleise zwischen Gelnhausen und Fulda beziehungsweise an die Schnellfahrstrecke zwischen Fulda und Würzburg verlaufen, ist noch unklar. Die geeignete Streckenführung wird in einem Suchraum ermittelt, der als Dreieck zwischen Gelnhausen, Fulda und der vorhandenen Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg abgesteckt wurde. Der Suchraum wird durch technische Anschlussmöglichkeiten, Streckenlänge, Fahrzeiten sowie geologische Gegebenheiten wie etwa den Kali-Bergbau bei Neuhof begrenzt.

Erste Grobkorridore im Suchraum

Innerhalb des Suchraums wurden erste Grobkorridore anhand der technischen Rahmenbedingungen, der verkehrlichen Ziele und einer Raumbetrachtung definiert. Diese Grobkorridore sind noch unvollständig und werden erst im Rahmen einer sogenannten Raumwiderstandsanalyse zu möglichen Trassenkorridoren verdichtet.

Korridore verdichten sich zu Varianten

Innerhalb dieser Trassenkorridore können dann unter Berücksichtigung der Raumwiderstände (z.B. Wohnbebauung, Wasserschutzgebiete, Naherholungsgebiete u.Ä.) sowie der Projektvorgaben verschiedene Trassenvarianten ermittelt werden.

Die Trassenvarianten werden anschließend verglichen. Im Ergebnis entstehen eine oder mehrere Vorzugsvarianten, aus denen unter Berücksichtigung aller relevanten Kriterien die Antragsvariante für das Raumordnungsverfahren ermittelt wird.

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