Vorschlag VIII nach intensiver Prüfung ausgeschieden

Bei der 13. Sitzung des Dialogforums Hanau–Würzburg/Fulda am 8. Juni haben sich die Teilnehmer noch einmal intensiv mit dem Vorschlag VIII des unabhängigen Ingenieurs Ingmar Gorissen befasst. Dieser wurde in den letzten Wochen sowohl von den Gutachtern der Bahn als auch des Main-Kinzig-Kreises eingängig geprüft. Im Ergebnis schneidet der Vorschlag in vielen Kriterien schlechter ab als die vorhandene Bündelungsvariante V und damit auch als die beiden Varianten IV und VII. Nachteilig bewerteten die Gutachter zum Beispiel, dass eine höhere Anzahl an Natura 2000-Schutzgebieten beeinträchtigt und weniger Menschen von Lärm entlastet werden. Auch durch eine besonders lange und aufwändige Bauzeit und die notwendige Verlegung der Autobahn käme es zu einer höheren Betroffenheit der Bevölkerung als bei den anderen Varianten. Der Vorschlag VIII wird daher nicht weiterverfolgt.

Für die Variante IV werden verschiedene Möglichkeiten geprüft, den Kinzigstausee zu umfahren. Die Umfahrungsmöglichkeiten werden bis zur nächsten Sitzung des Dialogforums am 15. Juni bewertet. Bei diesem Termin will die DB die Vorzugsvariante bekannt geben. In der vertieften Prüfung befinden sich noch die beiden Varianten IV und VII, die beide im Vergleich aller Varianten am besten abgeschnitten haben.

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