Vorläufiges Schallgutachten: Es wird leiser

Lärmschutz war das zentrale Thema des 13. Treffens der Arbeitsgruppe "Vorbereitung des Raumordnungsverfahrens" am 22. Januar in Schlüchtern. Die Umweltgutachter der DB stellten die ersten Ergebnisse des Schallgutachtens vor. Die zentrale Botschaft lautete: Es wird in Summe leiser als heute - und zwar egal bei welcher Variante. Diese Verbesserung gegenüber dem Ist-Zustand ist vor allem auf die nächtliche Verkehrslenkung zurückzuführen. Das bedeutet, dass der Güterverkehr nachts nicht mehr auf der Bestandsstrecke fährt, sondern auf der Neubaustrecke. Hierdurch nimmt der Schienenverkehrslärm entlang der dicht besiedelten Bahnstrecke ab. Außerdem kommt der lärmmindernde Effekt der "Flüsterbremsen" hinzu, mit denen ab 2020 bundesweit alle Güterzüge ausgerüstet sein müssen.

Großen Wert wurde bei der Veranstaltung darauf gelegt, dass es sich um ein vorläufiges Teilergebnis und keinesfalls schon um den Variantenentscheid handelt. Die Untersuchung der anderen Schutzgüter und auch die verkehrliche und wirtschaftliche Bewertung stehen noch aus.  DB und Gutachter arbeiten weiter mit Hochdruck daran, auch weitere Untersuchungen für den Variantenvergleich abzuschließen, um dem Dialogforum die Ergebnisse vorstellen zu können. Die nächste Sitzung des Dialogforums soll am 5. März stattfinden.

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