Gutachter des Bundes zu Gast in Arbeitsgruppensitzung

Am 6. Februar 2017 trafen sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe "Konzeption/Verbesserung Südkorridor" zum 3. Mal. An dem Termin in Aschaffenburg nahm auch ein Gutachter teil, der die beiden im Bundesverkehrswegeplan aufgeführten Planfälle im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums bewertet hat. Er legte dar, dass die Alternative Mottgers aufgrund der angenommenen hohen Fahrzeitgewinne in Richtung Würzburg ein deutlich höheres Nutzen-Kosten-Verhältnis erreicht hat als die Alternative "Bestandsnaher Neu-/Ausbau". Es ist nun Aufgabe der Bahn als Vorhabensträgerin, vertiefte Untersuchungen durchzuführen. Dies wird nach Vorliegen der Zugzahlenprogose 2030 erfolgen können.

Die Entscheidung über die Trassenführung ist also noch immer völlig ergebnisoffen. In der AG wurde ein weiteres Mal betont, dass die Spessartquerungsvarianten selbstverständlich auch ohne Südanbindung denkbar sind und zunächst unabhängig von dieser Frage bewertet werden. Es besteht auch die Möglichkeit, nur in Richtung Fulda an die Schnellfahrstrecke anzubinden.

Sobald die Zugzahlenprognosen 2030 vorliegen, wird die DB Netz AG auch prüfen, in welchem Maße kapazitätserhöhende und geschwindigkeitsverbessernde Maßnahmen auf der Strecke Hanau–Aschaffenburg–Nantenbach umgesetzt werden können. Wichtiges Kriterium ist hierbei die stets, dass der Nutzen die entstehenden Kosten übersteigen muss.

Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Bahndreieck Spessart brachten in der Sitzung erneut ihre Forderung zum Ausdruck, in ein zukunftsfähiges Gesamtkonzept für den Südkorridor zu investieren.

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