Gelnhausen–Fulda/Würzburg

Von Gelnhausen aus werden die neuen Gleise an die Schnellfahrstrecke Fulda–Würzburg angeschlossen. Wie die Trassenführung konkret aussehen kann, wird im Zuge der laufenden Vorplanung erarbeitet. Fest steht, dass es grundsätzlich zwei Ansätze für die Verbindung von Gelnhausen zur Schnellfahrstrecke gibt:

  • Eine Neubaustrecke von Gelnhausen, die mehr oder weniger direkt nach Osten durch den Spessart verläuft und dann an die vorhandene Schnellfahrstrecke zwischen Würzburg und Fulda anbindet.
  • Eine Neubaustrecke nach Nordosten, die entlang des Kinzigtals von Gelnhausen nach Fulda verläuft. Bei diesem Lösungsansatz würde der Verkehr in Richtung Würzburg die Strecke Hanau–Aschaffenburg–Nantenbach nutzen. Es ist zu prüfen, ob und wie die Strecke dafür qualitativ ausgebaut werden muss.

Ein viergleisiger Ausbau der bestehenden Strecke zwischen Gelnhausen und Fulda ist aufgrund der geographischen Gegebenheiten in diesem Abschnitt leider kaum möglich. Die vorhandene Strecke ist zu kurvenreich, um die notwendige Reisegeschwindigkeit erreichen zu können. Zudem sind die Platzverhältnisse im Kinzigtal beengt, sodass auch eine Streckenführung entlang des Kinzigtals kein reiner Ausbau der vorhandenen Strecke wäre. Vielmehr müssten auch hier viele Neubauabschnitte realisiert werden.

Welches letztlich die bestmögliche Variante ist, wird im Rahmen der laufenden Planungen ermittelt. Die sogenannte Antragsvariante soll nach aktuellem Stand Ende 2016 feststehen und anschließend in das Raumordnungsverfahren für diesen Planungsabschnitt eingehen.

Damit Hinweise, Kritik und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger frühzeitig in die Planungen einfließen können, begleitet die Deutsche Bahn den gesamten Prozess mit verschiedenen Formaten zur Bürgerbeteiligung.

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